Die amerikanische Firma Startup lit Motors will die Vorteile eines Motorrads mit denen eines Pkw's verschmelzen.
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Der Motorradroller C-1 mit Kabine |
Das Motorrad mit der Tür
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Welcher Fahrzeugbauer träumt nicht davon, die Vorteile von Auto und
Motorrad in einer Maschine zu vereinen? Das kalifornische Startup Lit
Motors will nun eine serientaugliche Lösung gefunden haben. Das
Unternehmen ist nicht der erste Hersteller, der versucht, mit
überdachten Motorrad-Konstruktionen neue Kunden zu akquirieren oder
Stammkunden von den neuen Denkansätzen zu überzeugen. |
Schon der deutsche Autobauer BMW versuchte sich im Jahr 2000 mit der
Präsentation des etwas anderen Motorrads. Der BMW C1 Motorroller fiel
zwar auf wie ein bunter Hund, war aber kein
Kassenschlager. Schon 2 Jahre nach Markteinführung gaben die
Bayrischen Motorrad Werke bekannt, dass es keinen Nachfolger des
überdachten City-Flitzers geben wird. Man werde das Modell zwar nicht
aus dem Portfolio nehmen, das Konzept des überdachten Motorollers aber
vorerst nicht weiter entwickeln. Trotz großer Medienresonanz konnte die
Neuentwicklung das Gros der Käuferschaft nicht überzeugen.
Nun probiert sich das amerikanische Startup seinerseits mit einer
ähnlichen, doch aber komplett anderen Neuentwicklung, den Motorradmarkt
ein Stück weit zu revolutionieren. Gemein mit der BMW Entwicklung hat
das Gefährt nicht nur das Dach, auch der Name ist derselbe. Der C-1 von
Lit Motors geht aber noch einen Schritt weiter als die BMW Ingenieure.
Neben dem für diese Fahrzeuggattung obligatorischen Regenschutz, verfügt
der C-1 außerdem über eine komplett geschlossene Kabine.
Der Hersteller will so die Vorteile des Autos mit denen des Motorrads
verbinden. Motorräder könnten nämlich die perfekten Großstadtvehikel
sein. Sie sind wendig, platzsparend, schnell und man darf meistens auf
dem Bürgersteig parken. Allerdings ist Vielen das Fahren auf den
Zweirädern zu gefährlich. Dieses Problem potenziert sich bei schlechten
Witterungsbedingungen. Und auch hartgesottene Biker verlieren bei
Schneefall und Glätte die Lust am Motorradfahren.
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| Zukunftsweisend |
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Dieses Problem soll der Kabinenroller C-1 nun lösen. Die Kabine des
Gefährts schützt den Fahrer und einen Beifahrer unter anderem vor der
Witterung. Durch den Rundumschutz minimiert sich gleichzeitig die
Verletzungsgefahr bei Motorradunfällen. Das digitale Armaturenbrett
informiert den Fahrer dank Internetanschluss über das Verkehrsaufkommen,
das Wetter und den Weg zum Zielort.
Weiter beachtenswert ist der Antrieb des Flitzers. Der C-1 ist voll
elektrisch angetrieben und soll so bei einer Höchstgeschwindigkeit von
120 km/h eine Reichweite von 321 Kilometern erreichen. Das ist ein sehr
guter Wert für Elektrofahrzeuge. Für Überraschung sorgt ein Feature des
Motorrads, welches den C-1 ein Stück näher in die Ecke der normalen
Automobile rückt. Wie (fast) jedes „Zweirad“ verfügt auch dieses Modell
über 2 Räder. Der Clou dabei ist, dass der C-1 ohne Stützen auskommt.
Der Hersteller versucht so den Komfort eines Autos zu implementieren.
Dieses Anti-Kipp-System klingt futuristisch, ist aber nicht ganz neu.
Umgesetzt wurde es serienreif schon in den Segway-Rollern.
Noch ist nicht klar, wann oder ob das Gerät in Serie geht. Aufgrund der
immer prekäreren Situation in urbanen Gebieten bezüglich des Parkraums
und der kilometerlangen Staus sollten finanzkräftige Investoren
allerdings bald gefunden sein. Und auch wer jetzt denkt für viel
innovative Technik gleich eine Anleihe vergleichbar mit einem
Autokredit aufnehmen
zu müssen der sei beruhigt. Der für 2014 geplante C-1 soll rund 13 000
Dollar kosten – ein fairer Preis für ein „kabiniertes“ Elektrofahrzeug. |
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Interessante Links:
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Text:
LinkWise |
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