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1963:
Steve
McQueen springt im legendären Kinostreifen ‘The Great Escape’ auf einer
1961er TR6 in die Freiheit.
1969:
Auf einer Bonneville schafft Malcolm Uphill die erste 100-mph-Runde (160,9 km/h)
einer Serienmaschine auf dem TT-Kurs der Isle of Man bei seinem Sieg in der
750cc Serienklasse.
1971:
Die
BSA-Gruppe verzeichnet einen Verlust von 8,5 Millionen £.
1971-75:
Der
Dreizylinder ‘Slippery Sam’ gewinnt die Production TT auf der Isle of Man fünf
Jahre hintereinander – das ist keinem anderen Motorrad gelungen.
1973:
Mit Regierungsgeldern wird ein neuer Zweiradkonzern gegründet –
Norton-Villiers-Triumph. Die Arbeiter in Meriden treten in einen zweijährigen
Streik, als ihnen mitgeteilt wird, dass die Triumph-Produktion in die BSA-Fabrik
nach Birmingham verlegt werden soll.
1983:
Das
Meriden-Werk schließt seine Tore. John Bloor erwirbt die Namensrechte an
Triumph.
1984:
Die alte Meriden-Fabrik wird abgerissen, an ihrer Stelle entsteht ein
Neubaugebiet. Den Bezug zur Triumph-Historie halten einige Straßen mit Namen der
berühmtesten Triumph-Motorräder aufrecht.
1985:
Die Entwicklung für die Modelle der neuen Hinckley Triumph-Ära nimmt mit einem
verschworenen Team in Unit 14, Bayton Road, Exhall, Bedworth ihren Anfang.
1987:
Das
erste Exemplar der neuen Hinckley Triumph-Motoren läuft auf dem Prüfstand – ein
1200cc Vierzylinder mit dohc-Steuerung, Flüssigkeitskühlung und vier Ventilen je
Zylinder.
1988:
Ein
40.000 m² großes Gelände an der Jacknell Road im Dodwells Bridge Industrial
Estate in Hinckley, Leicestershire, wird gekauft, die Produktionsanlagen und
Werkzeuge geordert.
1990:
Die wiedergeborene Firma Triumph Motorcycles stellt sich am 29. Juni erstmals
der Presse vor und gibt ihren Auftritt auf der Kölner IFMA im September bekannt,
wo Triumph die sechsköpfige T300-Baureihe vorstellen wird, die auf einem
modularen Konzept mit vielen gleichen Komponenten beruht.
1991:
Im ersten Jahr verkauft Triumph Motorcycle 800 Einheiten allein in UK, weltweit
sind es 2.200 Motorräder.
1992:
Das 5.000ste Triumph-Motorrad läuft im Oktober vom Band.
Die
Modelle Daytona 750 und 1000 werden von langhubigeren Versionen des
Modularmotors mit 900 und 1200 Kubik ersetzt. Der 900er von Trident und Trophy
ist identisch, während der 1200er die höher verdichtenden Kolben und schärferen
Nockenwellen der Daytona 1000 spendiert bekommt und damit 147 PS an der
Kurbelwelle mobilisiert.
Die
neuen Modelle werden gemeinsam mit der neuen Triumph Tiger als Neumodelle für
1993 auf der jährlichen Motorradausstellung im NEC in Birmingham vorgestellt.
1993:
Die 10.000ste Hinckley Triumph wird im Juli produziert. Eine eigene Lackiererei
und Einrichtungen zur Beschichtung werden eingerichtet: Ein großes Investment,
welches eine bessere Qualitätskontrolle ermöglicht.
Die
ersten Hinckley Triumphs werden nach Japan exportiert. |