Eines von Steve Mc Queen's Kultbikes wurde jetz für den Rekordpreis von 144.500 Dollar versteigert. Das Bike ist mit Mc Queen obenauf auf einem Cover der Sports Illustrated publiziert worden.
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Steve
McQueens 71er Kult-Husqvarna für Rekordpreis verkauft
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| (Carmel/Leipzig) Eine Kult-Husqvarna
400 Cross, die sich im Besitz von Hollywoodstar Steve McQueen befand,
wurde am 14. Mai bei einer Auktion in Carmel, Kalifornien versteigert. |
Das Auktionshaus Bonhams verkaufte bei der Versteigerung von mehreren
Sammler-Motorrädern das 1971er Husqvarna Crossbike des legendären
Schauspielers – die Maschine ist identisch mit der, die McQueen mit
freiem Oberkörper auf dem Cover von Sports Illustrated pilotiert – für
den unglaublichen Preis von 144.500 Dollar.
Diese kultige Husky gehörte einem der beliebtesten Hollywoodhelden. Sie
ist ein spezielles Stück in McQueens Hinterlassenschaft und wurde von
einem Schauspieler gefahren, der ein fantastischer und talentierter
Rennfahrer war – und zum Beweis eine beachtliche Sammlung von Pokalen
besaß
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. Die seltene Husqvarna 400 Cross war das letzte in einer Reihe von
hubraumstarken Motocrossbikes, die wuchtige Power mit einem
ausgezeichneten Fahrverhalten (Handling) kombinierten. Bis dahin mussten
viele Offroad-Piloten mit bis zum Äußersten abgespeckten zweizylindrigen
Strassenbikes zurechtkommen, die trotzdem schwer und unhandlich zu
fahren waren. Dann kam der Zweitakter Husky 400 Cross, ausgestattet mit
einem leistungsstarken Einzylindermotor eingebettet in einen leichten
Stahlrahmen. Es war der Film „On Any Sunday“, der vielen Amerikanern die
wunderbare Welt des Offroad-Racing näher brachte. Husqvarnas spielten
eine grosse Rolle in dem legendären Motorradfilm, was die Firma für
amerikanische Fahrer interessant machte. |
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Die beiden Motorradlegenden Malcolm Smith
und Steve McQueen dabei zu sehen, wie sie am Strand von Camp Pendleton
mit den Hinterrädern Sandfontänen aufwirbelten, inspirierte viele neue
Dirtbike-Enthusiasten. Smith sagte sogar über McQueen, er hätte „einen
Fahrer entdeckt, der auf Profilevel mithalten könnte, wenn er denn
diesen Beruf gewählt hätte.“
Die Husky 400 Cross war ein ebenso gnadenloses wie unvergessenes
Motorrad, nicht einfach zu fahren, ausser von einem wie McQueen. Sie
verkörperte McQueens Wunsch, als Fahrer und Rennfahrer respektiert zu
werden und verstärkte die Legende um ihn noch zusätzlich.
Wie viele Offroadfans sammelte McQueen von ihm geliebte Bikes, benutzte
einige als „Ersatzteillager" und verborgte andere an Freunde als
Ansporn, um auch Dirtbike zu fahren. Er benutzte laut seinem
langjährigen Freund Bud Ekins, dem Stunt-Double aus „The Great Escape“,
manchmal auch seine Berühmtheit, um einen Kauf zu beschleunigen: „Steve
konnte Druck machen, wenn er etwas gefunden hatte, was er wirklich
wollte.
Er konnte dem Verkäufer sagen: Möchten Sie nicht erzählen, dass Sie ihr
Bike an Steve McQueen verkauft haben? Und es funktionierte.“ |
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In den 60er und frühen 70er Jahren entwickelte sich der
Offroad-Motorsport weg von den leicht modifizierten Strassenmaschinen
und hin zu Bikes, die von vornherein auf Wettkämpfe konzipiert waren. In
dieser Periode, bevor die japanischen Hersteller begannen, sich zu
engagieren, setzten die Europäer Trends mit immer leichteren und
leistungsstärkeren Maschinen. Husqvarna wurde zum Inbegriff für den
Erfolg von Motorrädern, entwickelt und gefahren im Wettkampf. Während
der späten 70er Jahre gewannen Husqvarnas Modelle 14 Motocross- und 24
Endurotitel.
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Interessante Links:
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Text/Fotos: Husqvarna |
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