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Mittlerweile entspricht der Qualitätsstandard dem des
BMW Konzerns und die Ersatzteilversorgung funktioniert problemlos.
Erreicht wurde dies unter anderem dadurch, dass in der Zeit von 2008 bis
2010 zwei Drittel der Lieferanten gewechselt wurden. Auch das Management
wurde von BMW komplett neu installiert. Investiert wurden durch das
Mutterhaus ca. 35 Millionen Euro. Durch die langfristig ausgelegte
Planung besteht angeblich noch kein wirtschaftlicher Druck seitens der
Erbsenzähler bei BMW. Außerdem ist man mit dem bisherigen
Geschäftsergebnis sehr zufrieden. Zwischen Oktober 2007 und August 2009
wurden 23.540 Motorräder produziert. In der wirtschaftlich schwierigen
Zeit von 2008 auf 2009 sank der für Husqvarna relevante Markt um ca. 25
%, wogegen Husqvarna selbst nur ca. 0,7 % einbüßte.
Synergieeffekte werden seitens Husqvarna und BMW selbstverständlich dort
genutzt, wo es sinnvoll ist. Ganz speziell wird beim Einkauf und bei der
Motorenentwicklung zusammengearbeitet. Ein besonderes „Glück“ stellte
die Einstellung des BMW Formel 1 Projekts für das junge Unternehmen dar.
Sie konnten an sehr spezielle und auch teurere Messtechnik gelangen, die
sie ansonsten vermutlich nie bekommen hätten. Das half nicht zuletzt bei
der geforderten Steigerung der Qualität. Als krönender Abschluss wurde
uns in der Designabteilung bereits die neue Generation der MX und Enduro
Modelle gezeigt. Leider war es bei Todesstrafe – und damit spaßen die
Italiener nicht - verboten, Fotos zu machen. Soviel traue ich mich aber
zu sagen, optisch schauen die neuen Bikes echt geil aus. |