|
Die Entwicklung eines Airbags fürs Motorrad ist
wesentlich schwieriger als beim Auto. Denn anders als beim Auto gibt es
keine definierte Position an der sich der Lenker während des Unfalls
befindet.
Im Falle eines Zusammenstoßes kommt es beim
Motorrad zu einer relativen Bewegung zwischen Motorrad und Fahrer. Der
ursprüngliche Denkansatz lautete "Fahrer mittels rampenförmigen Airbag
beim Zusammenstoß über Hindernis schleudern" wurde so wieder verworfen.
Denn niemand kann vorhersehen wie hoch das Hindernis ist und wie es
dahinter aussieht.
Beim Airbag an der Goldwing beschränkt man sich
nun darauf, vor allem Kopf, Genick und Brustbereich zu schützen. Schutz
möchte man dadurch erreichen, indem man bei einem Zusammenstoß möglichst
wenig Energie
(Link Wikipedia: kinetische Energie)
auf eben diese sensiblen Körperteile einwirken lässt. Hart gesprochen:
Ein gebrochenes Bein wird akzeptiert um auf der anderen Seite möglichst
hohen Schutz für den Kopf sicherzustellen.
|