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Mit dem X-Bow will KTM eine Brücke zwischen
Auto und Motorrad herstellen. Man möchte auch jenen, die keinen
Motorradführerschein besitzen, die Möglichkeit geben, ein KTM typisches
Fahrerlebnis zu genießen. Wer dachte, daß
KTM einen Roadster à la Smart in die Welt stellt, der aussieht, als
würde Ken seine Barbie damit zum Reiterhof führen, der irrte. Was
Mattighofen demnächst auf den öffentlichen Verkehr loslassen will, hat
wenig mit einem normalen Auto mit allen Notwendigkeiten und vielen
Annehmlichkeiten zu tun. Schliesslich fehlen schon mal das Dach und die Türen,
die Windschutzscheibe ist lediglich 70 mm hoch. Der X-Bow ist vielmehr ein
reinrassiger Sportwagen, kompromissloser als Porsche oder Ferraris. Und
obwohl die orange Flunder mit einer Motorisierung von 220 bzw. 300 PS in
der Topversion auf dem Papier gegen seine überteuerten Kollegen abstinkt,
so werden die Platzhirschen auf dem Asphalt nichts zu lachen haben - eher
zu weinen.
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Auch
mit vier Rädern bleibt KTM seiner Philosophie treu: Ready to race.
Die Performance des Sportwagens wird nicht nur alleine durch pure Leistung
erreicht, sondern durch eine intelligente Konstruktion und eine
puristische Ausstattung. Das Gewicht des Fahrzeugs beträgt lediglich 700
Kilogramm. Äußerlich erinnert der X-Bow mehr an einen Formel-Sportwagen,
als an ein 'normales' Auto. Extremes Design, Überrollbügel, eine nur 70
Millimeter hohe Windschutzscheibe sowie frei stehende Räder werden für
einen bleibenden Eindruck und offene Kinnladen sorgen. Innovation
auch im Inneren. Kernstück ist das in Zusammenarbeit mit Dallara
gefertigte und nur 70 Kilogramm leichte Kohlefaser-Monocoque-Chassis.
Durch neue Konstruktions- und Fertigungsprozesse ist es erstmals möglich,
dieses exklusive Element in preisgünstigere Sportwagen zu integrieren.
Und damit sind wir auch schon bei der wahren Sensation - dem Preis.
Der soll bei gerade mal bei 40.000 Euro liegen. Vergleichbare Modell
liegen weit darüber.
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